Umweg nach Bolivien

Entrando a Perú en tren (un tren de un coche, nada más!), fuimos directamente a Arequipa. Ahí, relajando, disfruntando la ciudad colonial muy linda, comiendo cuy (…), y haciendo una escursión al cañon más profundo del mundo. Tan cerca de Bolivia, decidí de sí visitar a Bolivia, para ver otra vez mi La Paz, que conozco de 2003 cuando estaba acá unos meses. Me quería quedar unos dos días, nada más, pero después surgió la idea de aprovechar para ver el Carnaval de Oruro, con este en Rio de Janeiro el más famoso del continente. O, como titula “La Patria” (un diario de Oruro), “Obra Maestra de la Humanidad” (creo que eso es un título q otorgan las Naciones Unidas…). De eso, acá unas fotos. Muchas fotos…

In einem einwagöngigen Zug von Chile ueber die Grenze nach Peru sind wir gleich weiter nach Arequipa. Sehr schicke Kolonialstadt mit schickem Kloster (totale Verschwendung fuer ein paar Nonnen…), Lokalspezialitaet ist Mehrschweinchen (und in unseren grossen Anpassungsbemuehungen kann man sich so etwas ja nicht verweigern, aehem.), und in der Naehe ist der tiefste Cañon der Welt. So nah an meinem La Paz musste ich von dort dann doch ungeplant einen Abstecher nach Bolivien machen. Gedacht waren zwei Tage, aber dann ergab sich die Moeglichkeit, nach Oruro zu fahren, wo der beste, tollste und aufwendigste Karneval des Kontinents gefeiert wird (Rio de Janeiro tut nur so - der kommt nur mehr ins Fernsehen, weil die Frauen weniger anhaben…). Davon gibt´s jetzt ein paar Fotos.

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Tren de Arica (Chile) a Tacna (Peru)

Arequipa (Perú)

Ciudad colonial (segunda más grande del país), con miles de iglesias, monasterios, y eso… Muy lindo!

Schicke Kolonialstadt im Sueden Perus (zweitgroesste Stadt), mit unglaublich vielen Kirchen und Kloestern! (bin grad zu faul, um noch mehr zu schreiben…)

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El padre ofrece capacitación técnica en computación e informática. Y en cosmetología. ¡Que progres!
Der Dominikaner-Orden bietet Informatik- und Kosmetik-Kurse an…

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Mercado en Arequipa

Kloster Santa Catalina - Monasterio Santa Catalina

Dieses Kloster wurde 1579 gebaut, weil es zuviel Andrang bei den anderen, bereits existierenden Kloestern der Stadt gab. Damals war es in reichen Familien in, eine der Toechter (die erste, zweite oder dritte, weiss nicht mehr genau, war aber eine bestimmte, die arme…) ins Kloster zu schicken. Die musste ihr eigenes Geld mitbringen, und zwar ordentlich. Drin war dann auch nicht so viel mit Solidaritaet, da gab es reiche und arme, die, um nicht zu verhungern, dann auf dem klosterinternen Markt ihre letzten Sachen verkauften… Naja… Das Kloster nimmt einen ganzen Strassenblock ein, hat innen viele kleine Gaesschen, super schick. Ist erst in den 1970ern der Oeffentlichkeit zugaenglich gemacht worden (um Geld zu verdienen), jetzt leben noch etwa 20 Nonnen hier (in einem geschlossenen Bereich). Warum man so etwas macht (und was die da den ganzen Tag machen) ist mir aber nie ganz klar geworden…

Bueno… Un monasterio muy importante, muy grande, como una ciudad propia dentro de la ciudad. Construido en 1579, porque había tantas monjas que querían entrar que no había lugar en los otros monasterios de la ciudad… No lo entiendo, pero bueno… En los 1970´ necesitaban plata para las pocas monjas que quedaban y abrieron el área para el público.

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Noennische Kaesereibe

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Cañon de Colca

Da bin ich mit Judith hin, anstrengender Ausflug… Wir haben in zwei Tagen gemacht, was die Touri-Bueros in der Stadt fuer drei Tage anbieten. Um Mitternacht mit dem Bus los, um frueh um 6 am Kondor-Aussichtspunkt anzukommen. Geplant war, im Bus zu schlafen, aber es war so schweinekalt, dass wir einfach fuenf Stunden frierend gewartet haben, hoffend, dass es bald vorbei sei… Dann losgelaufen, erst geradeaus am Colca-Cañon entlang (dem tiefsten der Welt! - bei den ganzen Rekorden, die man hier in Lateinamerika abhaken kann, wundert es mich nicht mehr, dass das Guinness-Buch so fett ist…), dann nach 2h einfach grade runter bis zum Colca-Fluss. Uff… Dann im Regen im Tal weiter, Hunde-Atacken ueberstehend, bis um 18 Uhr laufen, im Dunkeln in einer Oase ankommen (Paradies-Schild-Bild). Am naechsten Morgen dann mit Gepaeck wieder 1300m gerade hoch, aechtz, und mit dem Bus zurueck nach Arequipa. Und auf dem Weg immer die Esel vorbeilassen, die das ganze Zeug in den Cañon runterbringen, wo es weder Strassen, noch Autos, noch Strom gibt. Aber leckere Kaktusfeigen en masse, mit Stacheln noch en maesser…

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Onda muy peruana… Cañon de Colca, con nubes, acá sin condores (pero vimos un montón después)
Sehr peruanisch, mit dem wolkenverhangenen Cañon.

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Iglesia en un pueblo en el Cañon.

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Bife de Alpaca y “Glühwein” (vino caliente condimentado, especialidad alemana en invierno…)
Im Paradies gibt es Alpaka-Steak und Gluehwein.

Bolivia - La Paz

La Paz, ciudad entre 3100m y 4100m sobre el mar (imagínense los recorridos en la ciudad… a esta altura, con poco oxígeno, subiendo las calles…), con una onda muy particular que a mi me encanta. Ahora las paredes lleno con murales, acá todos en favor a Evo Morales y su MAS. De las tensiones sobre la constituyente no se veía mucho, porque el altiplano es terreno firme del MAS, y además es tiempo de carnaval!

Tja, La Paz (”Der Frieden”) ist schon eine sehr spezielle Stadt. Am Rand/Abhang des Altiplano (bolivianisches Hochland auf etwa 4000m Hoehe) liegt sie zwischen 3100m und 4100m. Selbst wenn man sich schon ein bisschen an die Hoehe gewoehnt hat, kommt man leicht ausser Puste, wenn man mal so eine Strasse hoch muss…
Politisch geht ja grad so einiges in Bolivien, es geht um viel Geld, Macht und Autonomie. Evo Morales, erster indigener Praesident in diesem sehr indigenen Land, sieht sich krasser Opposition entgegen, die aus den eher weissen (und ups, eher reichen) Tieflandprovinzen kommen. Jetzt gab es gerade eine Verfassungsgebende Versammlung, mit deren Ergebnis diese Opposition nicht einverstanden ist und ganz schoen Stress macht. Hier bekommt man von den Auseinandersetzungen nur ueber die Zeitungen etwas mit - das Hochland ist eben absolutes Evo-Territorium. So sieht man nur ueberall Wandmalereien und Sprueche, die ihn unterstuetzen (”Evo cumple! La revolución avanza” - “Evo haellt sein Wort! Die Revolution geht weiter”).

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Desaguadero, frontera Peru-Bolivia

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La Paz im Regen - La Paz cuando llueve

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“Meinung haben ist in dieser Gegend verboten - Strafe: 100Bs (=10€)”
Ya lo sabía… Bolivia sí es una dictadura…

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Was der Che da wohl macht?

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“Evo bleibt, die Revolution geht weiter”

Tiwanaku

Die Tiwanaku waren eine alte, grosse, und viel tollere Kultur als die Inkas, sind aber kurz vor denen untergegangen (ewig lange Trockenperiode, da sind die irgendwie abgehauen). Datiert wird sie auf den Zeitraum 1500v.Chr. bis 1200 nach Christi, in der Hochzeit mit einem Territorium das weit in alle Himmelsrichtungen ging, bis an den Pazifik. Die hatten angeblich schon sehr frueh Kontakt zu Afrika und Asien. Die Hauptstadt gleichen Namens liegt eine Stunde noerdlich von La Paz, wo jetzt die langsam wieder aufgebauten Tempel zu bewundern sind. Witzig sind vor allem die Koepfe in der Wand des einen Tempels.

Tiwanaku era una cultura mucha más grande, y más pacifica que los Incas. Se data su existencia de 1500 aC hasta 1200 después de Chr. (ahí hubo un periodo seco de unos cien años, por eso se mudaron todos y murió la cultura como tal). Su capital es (era) a una hora (en autos de hoy…) al norte de La Paz, donde reconstruyeron unos templos.

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Oruro

Oruro es una ciudad aburrida, bastante grande, en el medio del altiplano boliviano a 3700m. Pero una vez al año viene todo el país (y parte del mundo) para ver como bailan 40.000 personas con vestimenta y caretas, máscaras y todo eso… “La Patria” de Oruro dice que llegaron más que 500.000 espectadores. La edición de este diario del día después era lleno de elegios de extranjeros (no me acuerdo exactamente, pero el resumen de todos esos testimonios an “argentino” sería algo como “Che, ¡es lo más!”). Los bolivianos son bastante orgullosos de su carnaval, cuya expresión máxima ciertamente es el de Oruro. Aparte de las “entradas” (los bailes de los grupos, con bandas grandotes), la fiesta consiste principalmente en emborracharse (de eso saben los bolivianos…), de tirar globos de agua y espuma (supuestamente  nieve artificial - un spray vale 4pesos argentinos (es “Industria Argentina”, además), alcanza para un ataque no más, y se vende aproximadamente 10.000 unidades por minuto (es una estimación personal…)). Como los gringos eran meta previlegiada, tuvimos que defendernos :-) Y no lo hicimos tan mal, me parece… Cuando volvimos después de una pausa y nos sentamos un poco más allá, hablamos con un tipo que nos reconoció (”Ah, ustedes son los capucheros rojos [tuvimos ponchos bien rochos…] de antes…”). ¡Que honor!

Der Karneval von Oruro ist eines der Schmuckstuecke des Landes, ruft grossen Stolz im ganzen Land hervor und ist tatsaechlich sehr beeindruckend. 40.000 Taenzer in krass aufwendigen Kostuemen tanzen von 8 Uhr frueh bis nachts um 5 - und am naechsten Tag nochmal (nur mit weniger Masken). Zugeschaut haben laut Lokalblatt “La Patria” (”Das Vaterland”) ueber eine halbe Million, und alle (laut Augenzeugenberichten besonders auch die Brasilianer (Rio, pah!) und die Chilenen (alte Erzfeinde, die den Bolivianern den Meereszugang gestohlen haben)) waren begeistert. ¡Maravilloso!
Der Umzug von Taenzern und Musikern ist aber nur die halbe Party (hoechstens!). Der Rest besteht aus einer Schlacht mit Schaumspray (”Kunstschnee”), Wasserbomben und -pistolen, und vor allem Alk (den ganzen Tag auf der Tribuene sitzend kam etwa alle 20sek. ein Bierdosenverkaeufer vorbei, und alle halbe Stunde einer mit Cola, dreimal pro Tag einer mit Wasserflaeschchen - und mit Schneespray konnte man sich alle 4min eindecken, frische und schon gefuellte Wasserbomben kamen in 7 Stueck pro Boliviano (etwa 10cent) alle 20min vorbei.) Als Gringo war man bevorzugtes Ziel und musste sich mit Wasserbomben und Spray entsprechend eindecken, um mithalten zu koennen… Das zu fotografieren war entsprechend schwierig, mit all dem Schneezeug in den Augen und die Kamera tendenziell unterm Poncho versteckt… Deswegen mehr Bilder vom anderen Teil des Karnevals:

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Hinter den Taenzern spielten immer riesige Musikkapellenformationen auf…

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